Endlich! Die Anmeldung für das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2023 startet. Schwerpunkt in diesem Jahr: Land.Kann.Klima! Welche Ansätze und Herausforderungen gibt es für den Klimaschutz und Klimaanpassung in ländlichen Räumen?

Es warten interessante Projekte und Referierende sowie ein vielseitiges Programm auf Sie! Wir freuen uns auf den Austausch und lebendige Diskussionen mit Ihnen – vor Ort und natürlich online.

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Die Ländlichen Räume sind von der Klimakrise doppelt betroffen: Einerseits werden die Folgen der Klimakrise hier oft am deutlichsten sichtbar. Gleichzeitig sind viele Strategien für mehr Klimaschutz auf die Ländlichen Räume und ihre Potentiale angewiesen.

Welche erfolgreichen Ansätze gibt es und was können wir von ihnen lernen? Wo wird weitere Unterstützung benötigt und wie gehen wir mit aktuellen Herausforderungen um? Das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bietet in 32 Fachforen eine Plattform für Austausch, Diskussion und Vernetzung.

Dabei sein: 25.–26.01.23 vor Ort oder online!

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Anlässlich der Jahrestagung des Deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft, welche vom 21.09.-23.09.2022 stattfand, konnte der Präsident des DBVW Franz-Xaver Kunert den Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt; Herrn Prof. Dr. Armin Willingmann in den Reihen der Landesverbände im DBVW begrüßen.

In seinem erweiterten Grußwort ging Hr. Prof. Dr. Armin Willingmann auf die zentralen Fragestellungen der Wasserwirtschaft in Sachsen-Anhalt ein. Unter anderem auf die Dürre, die Intel Ansiedlung, die Waldentwicklung im Harz und die Überarbeitung des Wassergesetzes hin zu einem klimaangepassten Wassermanagement.

Die anschließende Fachtagung und Mitgliederversammlung befasste sich mit den Schwerpunktthemen:

  • „Schnittstellen der Wasserwirtschaft mit Boden, Naturschutz und Klima in der Arbeit des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU)“
  • „Integrierte Wasserwirtschaft aus Sicht der Unterhaltungsverbände in Sachsen-Anhalt“
  • „Grundwassersituation in Sachsen-Anhalt unter dem Aspekt der nachhaltigen Bewirtschaftung der Ressource Grundwasser (LHW/GLD)“

Auch Themen zur Beregnung, der integrativen Wasserwirtschaft und zum nationalen Wasserdialog wurden auf der Jahrestagung intensiv diskutiert.

Mit besonders großer Freude konnte Präsident Kunert; Herrn Hein Pieper – Deichgraf Waterschap Rijn en IJssel / Lid EU-Mission Board / Präsident EUWMA in den Reihen der Mitgliedsverbände begrüßen. In einem großartigen Vortrag mit dem Thema „Klimawandel und die Folgen für die grenzüberschreitende Wassermanagement“ konnte der Deichgraf die Mitgliederversammlung bereichern.

v.li. Franz-Xaver Kunert (Präsident DBVW), Hein Pieper (Deichgraf Waterschap Rijn en IJssel)

PRESSEMITTEILUNG
2022-08-08

Trinkwasserschutz durch Fracking nicht gefährden
„Fracking und CO2-Speicherung“, mahnt Franz-Xaver Kunert, Präsident des Deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft e.V. (DBVW) „darf die lebensnotwendige Ressource Wasser in Form des generationsgerechten Grundwasserschutzes im überragenden Interesse der öffentlichen Wasserversorgung nicht gefährden.“ Je nach Region seien schon heute teilweise 100 % des Grundwassers für die Trinkwasserversorgung notwendig.

„Auch wenn der politische und öffentliche Fokus in Deutschland primär auf der Energieversorgung liegt, dürfen wir die lebensnotwendige Daseinsvorsorge Wasser nicht außer Acht lassen und den Schutz unserer kostbarsten Ressource nicht panisch beginnen zu vernachlässigen.“, so Präsident Kunert.
Eine Instrumentalisierung der aktuellen weltpolitischen Situation, um eine potenziell umweltgefährdende Technik zur Versorgung mit fossiler Energie wieder zu ermöglichen, lehnt der Präsident unter den gegebenen Rahmenbedingungen klar ab. Hier dürfe es laut Kunert nicht zu einem technischen Rückschritt kommen.
Nicht umsonst sei nach einem vieljährigen Diskussionsprozess das bundesweite Verbot von Fracking in Trinkwasserschutzgebieten durch den Bundestag beschlossen worden. Die Ablehnung der niedersächsischen politischen Verantwortlichen, Fracking zu prüfen, wird durch den DBVW daher vollumfänglich unterstützt.

„Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu jeder Zeit sowie der hohe Standard der deutschen Abwasserbehandlung sind wesentlicher Teil unserer Lebensgrundlage und sind Standortfaktor für unsere Kommunen und das ganze Land. Die aktuellen Herausforderungen machen Umdenkungsprozesse erforderlich, dürfen aber nicht dazu führen, dass die Sicherung der Ressource Wasser für nachfolgende Generationen gefährdet wird“ mahnt Kunert.

                                                                                                                                                                                                                                                                                              Foto von Jacob Kelvin.J von Pexels
Seit dem 24. Februar beherrscht der Krieg in Europa die Berichterstattung. Das Leiden der Menschen in der Ukraine bewegt uns und wir alle sind beunruhigt, wie sich diese Situation weiterentwickeln wird. Eins ist aber jetzt schon unverkennbar: Das alles wird nicht nur starke Auswirkungen auf die Energieversorgung, Ernährung sowie die wirtschafts- und sicherheitspolitische Lage in Deutschland haben, sondern wird unser gewohntes Leben in vielen Bereichen verändern.

„Auch wenn unser Fokus primär auf dieser Situation liegt, dürfen wir trotzdem die Daseinsvorsorge Wasser nicht außer Acht lassen und dürfen ihren Schutz nicht vernachlässigen.“, mahnt Franz-Xaver Kunert, Präsident des Deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft e.V. (DBVW) „Die lebensnotwendige Ressource Wasser muss in Form des generationsgerechten Grundwasserschutzes (z.B. Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2020) ebenso im Fokus bleiben wie die Ernährung der Bevölkerung und die Energieversorgung“, so Präsident Kunert weiter. Eine Krise gegen Weitere auszuspielen, verbietet sich.

Eine Instrumentalisierung der aktuellen weltpolitischen Situation, um eine Intensivierung der Flächennutzung zu erzielen, lehnt der Präsident klar ab. Hier dürfe es laut Kunert nicht zu einem Rückschritt kommen.

„Die Herausforderungen für den Grundwasserschutz als wichtige Quelle der Trinkwasserversorgung müssen aufgrund der Qualitätsvorgaben der EU und des künftigen Klimawandels beherzt angegangen werden.“, so Kunert. Ernährungssicherheit könne durch angepasste Ausnutzung der vorhandenen Ackerflächen weiterentwickelt werden. Ackerbauliche Nutzung muss dem Menschen direkt zugutekommen.

„Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu jeder Zeit sowie der hohe Standard der deutschen Abwasserbehandlung sind wesentlicher Teil unserer Lebensgrundlage und sind Standortfaktor für unsere Kommunen und das ganze Land. Die aktuellen Herausforderungen machen Umdenkungsprozesse erforderlich, dürfen aber nicht dazu führen, dass die Sicherung der Ressource Wasser für nachfolgende Generationen gefährdet wird.“

Ergänzend dazu erklärte AöW-Präsident Prof. Lothar Scheuer: „Der Krieg in der Ukraine ist vor dem Hintergrund unserer Werte unbegreiflich und die täglichen Bilder sind schockierend. Die deutsche Wasserwirtschaft versucht ihre Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine zu unterstützen, damit die wichtigen Aufgaben der Daseinsvorsorge – die Wasserversorgung – und auch die Abwasserentsorgung aufrechterhalten werden können.  In der Ukraine wird uns derzeit klar vor Augen geführt, wie bedrohlich die Auswirkungen sind, wenn die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und funktionierender Daseinsvorsorge beeinträchtigt ist. Umso beunruhigender empfinden wir die aktuellen Überlegungen, zur Milderung der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, den Umweltschutz – damit auch Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserressourcen – aufzuweichen. Tatsächlich erleben wir jetzt schon, dass die Märkte für Lebensmittel und Energiepreise überreagieren und Marktteilnehmer offenbar dies auch für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen ausnutzen. Dies ist ein unakzeptabler Zustand, und hiergegen muss die Politik für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zuvorderst angehen. Unser Wasser ist unsere Lebensgrundlage und die unserer Kinder, der Schutz ist daher nicht für einzelne wirtschaftliche Interessen verzichtbar. Der Schutz unserer Lebensgrundlagen muss Priorität haben.“

Kontakt:

Godehard Hennies
Geschäftsführer des DBVW
E-Mail: g.hennies(at)dbvw.de
Tel.: 0511 87966–0
www.dbvw.de

Dr. Durmus Ünlü
AöW-Geschäftsführer
E-Mail: uenlue(at)aoew.de
Tel.: 0 30 / 39 74 36 06
www.aoew.de

Deutscher Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft e.V. (DBVW) Als deutschlandweit agierender Spitzenverband bündelt der DBVW Landesverbände der Wasserwirtschaft, um gemeinsame Interessen und Kompetenzen auf Bundes- und Europaebene zu vertreten, zu sichern und zu stärken. Der DBVW e.V. vereint als einzige Organisation alle Bereiche der Wasserwirtschaft und verfügt damit über umfangreiche Erfahrung im Bereich der integrativen Wasserwirtschaft. Durch Tagungen, Pilotprojekte und Forschungsvorhaben fördert er einen regen Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder und unterstützt sie bei der Durchführung ihrer vielfältigen Aufgaben. Die dahinter stehenden Wasserwirtschaftsverbände sind z. B. für die Unterhaltung der Gewässer für die Erhaltung der Küstendeiche und den Hochwasserschutz im Binnenland verantwortlich. Des Weiteren gehören der Ausbau, insbesondere die Renaturierung der Gewässer, die Landschaftspflege sowie die Regelung des Bodenwasserhaushaltes in Abhängigkeit von der jeweiligen Nutzung (Beregnung und Dränage) zu den Aufgaben. Eine wichtige Säule ist zudem die verbandliche Trinkwasserversorgung sowie die Entsorgung des Abwassers.

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW)

Die AöW ist die Interessenvertretung der öffentlichen Wasserwirtschaft in Deutschland. Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Wasserwirtschaft durch die Bündelung der Interessen und Kompetenzen der kommunalen und verbandlichen Wasserwirtschaft. AöW-Mitglieder sind Einrichtungen und Unternehmen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die ihre Leistungen selbst oder durch verselbstständigte Einrichtungen erbringen und vollständig in öffentlicher Hand sind. Ebenso sind Wasser- und Bodenverbände sowie wasserwirtschaftliche Zweckverbände und deren Zusammenschlüsse in der AöW organisiert. Allein über den Deutschen Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft (DBVW) sind über 2000 wasser-wirtschaftliche Verbände in der AöW vertreten. Außerdem sind Personen, die den Zweck und die Ziele der AöW unterstützen sowie solche Interessenverbände und Initiativen, Mitglied in der AöW.

01.04.2022 – Finden Sie >> Ukraine-Spendenaufruf_Wasserwirtschaft << den Brief zum gemeinsamen Spendenaufruf der Wasserwirtschaft

15.03.2022 – Finden Sie >> hier << den Brief des VKU zur gemeinsamen Hilfe für die Wasserwirtschaft in der Ukraine.

14. Januar 2022 – Der Präsident des deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft (DBVW e.V.) Franz-Xaver Kunert gratuliert dem am Donnerstag, 13.01.2022 neugegründeten Landesverband der Wasser- und Bodenverbände in Bayern und wünscht viel Erfolg in der durchaus anspruchsvollen Startphase.

Das ehrenamtlich und hauptamtlich geführte Verbändemodell entlang des Wasserkreislaufes ist bestens geeignet Lösungsansätze für die komplexen Herausforderungen in einer Klimaanpassungsstrategie herauszuarbeiten. Zwischen Starkregenereignissen und langanhaltenden Dürreperioden muss die integrierte Wasserwirtschaft mit ihrer lokalen und regionalen Verankerung versuchen die Bedarfe der unterschiedlichen Nutzergruppen zu befriedigen.

Der DBVW wird seinen Teil für kooperative Maßnahmen einbringen.

Der DBVW ist ein Zusammenschluss der Wasserverbandstage in 10 Bundesländern, der die Interessen von rund 1850 Verbände aus allen Bereichen der Wasserwirtschaft vertritt. Auf Europäischer Ebene ist der DBVW aktives Mitglied der European Water Management Association (EUWMA).

Potsdam, Hannover 25. November 2021 – „Der Koalitionsvertrag der designierten Bundesregierung nimmt die überlebenswichtigen Themen Klimawandel und Wasserwirtschaft auf“, so der neu gewählte Präsident des Deutschen Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft (DBVW e.V.) Franz-Xaver Kunert. Der Nationale Wasserdialog, der die Infrastruktur und Menge und Güte im Wasserkreislauf thematisiert, wird im Koalitionsvertrag umfassend abgebildet. „Wenn den aufgeschriebenen Worten Taten folgen, insbesondere die generationengerechte Finanzierung der vielfach aufgelisteten Maßnahmen, dann kann der Koalitionsvertrag den großen Herausforderungen der deutschen Wasserwirtschaft gerecht werden“, so Kunert.

Die ehrenamtliche und hauptamtliche Selbstverwaltung der Deich- und Sielverbände an der Küste, der Trink- und Abwasserverbände, der Verbände der Gewässerunterhaltung sowie der Beregnungsverbände für die landwirtschaftliche Bewässerung kann mithelfen, die Verknüpfung der regionalen und lokalen Ebene sicherzustellen. „Diese unsere Verbände sind vielfach Träger dieser Maßnahmen vor Ort!“, so Kunert abschließend.

> Zur Berichterstattung in euwid

Die Mitgliederversammlung des DBVW (Deutscher Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft) hat in seiner Jahrestagung am 22.-24.09.2021 in Burg im Spreewald Herrn Franz-Xaver Kunert zum neuen Präsidenten und Herrn August Lustfeld zum Vizepräsidenten des DBVW gewählt. Gleichzeitig wurde der bisherige Präsident, Herr Michael Constien, aus seiner Amtszeit verabschiedet.

Der DBVW dankte Herrn Constien für seine weitsichtige, vermittelnde, fachlich versierte und stets besonnene Präsidentschaft der letzten Jahre, die dazu beigetragen hat, den DBVW weiterzuentwickeln. Nun möchte Herr Constien sich neuen Herausforderungen stellen und steht daher für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Herr Kunert ist Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Bad Dürrenberg und Vorstandsmitglied des Wasserverbandstag e.V. Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (WVT). Herr August Lustfeld ist Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Steinhuder Meerbruch, derzeit Vizepräsident des Wasserverbandstag e.V. Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und ehemaliger Geschäftsführer des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft in Nienburg (Vertretung von 28 Verbänden).
Beide stellten die wasser- und gewässerwirtschaftlichen Anforderungen heraus, die Klima und Umwelt an die Wasserwirtschaft stellen. Für die Wasserwirtschaft bedeutet dies eine Verschärfung und Häufung bereits existierender und bekannter Phänomene und Probleme: Mehr Starkregen, längere Hitze- und Trockenperioden, vermehrte Hochwasserereignisse, neue Niederschlagsmuster, veränderte Grundwasserneubildung, ansteigender Meeresspiegel. Saisonal kann die Wasserverfügbarkeit zurückgehen bzw. durch Starkregenereignisse zu Hochwasser führen.

„Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, die Wasserwirtschaft als gesellschaftliche Aufgabe zu unterstützen. Die Bedeutung der Wasserwirtschaft für die Daseinsvorsorge, aber auch für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands rückt in der aktuellen Situation wieder in den Mittelpunkt des Bewusstseins.“, so Franz-Xaver Kunert.

„Hier muss Wasserwirtschaft integrativer gedacht werden. Durch einen gemeinsamen Lern- und Anpassungsprozess von Politik, Verwaltung und Bürgern müssen Resilienz-Strategien entwickelt werden, um Städte und Regionen besser gegen Risiken, wie z.B. Überschwemmungen zu schützen.“, ergänzt August Lustfeld.

Hier setzt der DBVW mit seinen Landesverbänden an. Um einen Ausgleich herzustellen, muss das Wasser planerisch wie operativ bewirtschaftet werden. Die Rahmenplanung obliegt den staatlichen Institutionen – die operative Bewirtschaftung und deren Planung im Einzelfall werden im Wesentlichen durch die Mitgliedsverbände der Lan-desverbände im DBVW durchgeführt. Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressource ist nur über den ganzheitlichen Ansatz unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten möglich.

Aber auch der Schutz der Ressourcen hat eine hohe Priorität; die Sicherung der Ressource Trinkwasser für nachfolgende Generationen darf nicht gefährdet werden. Ein vorsorgender Ressourcenschutz und der nachhaltige Umgang mit der Ressource sind volkswirtschaftlich effizient. Um die Wasservorkommen dauerhaft vor Beeinträchtigungen zu schützen, müssen Einträge von Schadstoffen vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden. „Hier besteht gesellschaftlich eine gemeinsame Verantwortung für den Ressourcenschutz.“, stellt der neugewählte Präsident des DBVW heraus.

Der DBVW ist ein Zusammenschluss der Wasserverbandstage in 9 Bundesländern, der die Interessen von rund 1850 Verbände aus allen Bereichen der Wasserwirtschaft vertritt. Auf Europäischer Ebene ist der DBVW aktives Mitglied der European Water Management Association (EUWMA).